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Dr. Charlotte Kleeberger - Plastische Chirurgin München
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Dr. Charlotte Kleeberger - Plastische Chirurgin München

Hyperhidrosebehandlung mittels Absaugung oder Botox

Die Schweißproduktion des Körpers gewährleistet die Wärmeregulation und hält unsere Haut geschmeidig. Bei manchen Menschen ist diese Regulation jedoch gestört und es kommt unabhängig von der Außentemperatur zu übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose). Da die Schweißproduktion nicht unserem Willen unterliegt, können wir keine Maßnahmen dagegen ergreifen und erleben dadurch mitunter eine Minderung unserer Lebensqualität.

 

Viele Betroffene leiden an großen Schweißflecken und der Geruchsbildung und haben darüber hinaus Angst, dass ihre übermäßige Schweißproduktion in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden könnte, und schränken ihre Aktivitäten aus Scham stark ein. Es gibt zwei sehr effektive und schonende Methoden, die Ihnen Selbstsicherheit und Unbefangenheit zurückgeben.

Eine Reduktion der Schweißbildung können wir durch eine Ausschabung und Absaugung der Schweißdrüsen (Saugkürretage) erreichen. Sie erhalten durch diese Methode ein dauerhaftes Ergebnis. Die zweite Möglichkeit besteht im Einsatz von Botox. Dieses Toxin blockiert für eine gewisse Zeit die Weiterleitung des Nervenimpulses an die Schweißdrüse und stoppt somit die übermäßige Schweißproduktion auch an Händen und Füßen. Die Hyperhidrosebehandlung mit Botox ist eine erprobte Methode, mit der eine übermäßige Schweißproduktion nicht nur im Achselbereich, sondern am ganzen Körper gestoppt werden kann.

Ablauf einer Schweißdrüsenbehandlung mittels Saugkürretage

Wenn Sie unter Hyperhidrose leiden und auf der Suche nach einer schonenden, aber effektiven Therapie sind, dann können wir gerne ein Beratungsgespräch in der Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München vereinbaren. Sie können mit mir offen über Ihre Symptome und Ihre Wünsche zur Linderung sprechen und ich informiere Sie über alle Möglichkeiten der Schweißdrüsenbehandlung.


Zusammen legen wir dann fest, welches Verfahren für Sie am besten geeignet ist. 

Nach der Aufklärung über Therapiemöglichkeiten und deren Risiken wird eine ausführliche Medikamentenabfrage erfolgen. Auf eine Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (z. B. Aspirin) sollte mindestens zehn Tage vor der Behandlung verzichtet werden. Ziehen Sie sich für den Operationstag bequeme Kleidung an, die nicht zu eng am Körper anliegt. Am besten eignen sich Oberteile, die nicht über den Kopf ausgezogen werden müssen. Bitte verzichten Sie darauf, sich nach dem morgendlichen Duschen einzucremen.
Sie kommen zu Ihrem Termin in unsere Praxisklinik, wo wir Sie in Empfang nehmen und Ihnen Ihr Zimmer zeigen. 

Ich werde Sie dort vor dem Eingriff im Stehen anzeichnen. Dabei haben wir auch noch genügend Gelegenheit, aufgekommene Fragen zu klären. Es ist völlig normal, dass Sie vor einem Eingriff nervös sind. Für mich und mein Team bedeutet das, dass wir eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen und die ganze Zeit gut auf Sie aufpassen. Über minimale Schnitte wird zunächst eine betäubende Tumeszenzlösung in das angezeichnete Areal eingespritzt und nach einer kurzen Einwirkzeit können dann mittels feiner Kanülen die Schweißdrüsen kürettiert bzw. ausgeschabt und abgesaugt werden. Die Hautschnitte werden bereits nach kurzer Zeit nicht mehr sichtbar sein. 

Wir legen direkt nach dem Eingriff einen Kompressionsverband an und Sie können sich in Ihrem Zimmer erholen. Bei Bedarf können Sie natürlich auch gerne in unserer Praxisklinik übernachten.

Nachsorge einer Schweißdrüsenbehandlung mittels Saugkürretage

Duschen und Haare waschen ist schon am ersten Tag nach dem Eingriff möglich. Eine erste Kontrolle vereinbaren wir drei bis fünf Tage nach dem Eingriff und wir sind natürlich auch schon vorher für Sie erreichbar, wenn Sie Fragen haben. Ihre Achseln werden zunächst eine leichte Schwellung aufweisen, die aber in der Regel nach ein bis zwei Monaten vollständig verschwunden ist.


Eine gewisse Taubheit in der Achsel ist nach dem Eingriff völlig normal und regeneriert sich meist rasch. Das Ergebnis des Eingriffes ist nicht sofort nach der Operation sichtbar, sondern zeigt sich erst nach vollständiger Abschwellung des Areals, aber Sie werden direkt nach dem Eingriff spüren, dass eine deutlich geringere Schweißproduktion stattfindet.

Risiken einer Schweißdrüsenbehandlung mittels Saugkürretage

Wie bei jeder Operation können auch bei einer Absaugung der Schweißdrüsen Komplikationen auftreten, aber weil es sich hierbei um einen minimal-invasiven Eingriff handelt, sind die Risiken gering. Da kleinste Blutgefäße in der Haut verlaufen, kann es beispielsweise zu einer Verfärbung der Haut (blaue Flecken) kommen.


Ein ausführliches Aufklärungsgespräch dient dazu, alle Risiken zu besprechen und Ihnen genau zu erklären, worauf Sie nach der Operation achten sollten. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung im Bereich der Durchführung und Nachsorge von plastisch-chirurgischen Eingriffe kann ich Sie vom ersten Beratungsgespräch bis zum letzten Kontrollbesuch professionell und einfühlsam betreuen und Ihnen die Sicherheit geben, die Sie für eine solche Behandlung brauchen.

Ablauf einer Schweißdrüsenbehandlung mit Botox

Bei unserem Beratungsgespräch in der Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München erfahre ich mehr über Ihre Hintergründe und Ihren Wunsch in Bezug auf eine Therapie der Hyperhidrose. Dabei können Sie völlig offen mit mir sprechen und ich informiere Sie über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Behandlungsmethoden bei diesem Krankheitsbild.


Zusammen legen wir dann fest, welches Verfahren für Sie am besten geeignet ist. Nach der Aufklärung über Therapiemöglichkeiten und deren Risiken wird eine ausführliche Medikamentenabfrage erfolgen. So sollten Sie auf eine Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (z. B. Aspirin) mindestens zehn Tage vor der Behandlung verzichten. 

Die Botoxbehandlung bei übermäßigem Schwitzen beinhaltet kleine Injektionen im zuvor definierten Bereich. Eine Betäubungssalbe kann im Vorfeld aufgetragen werden. Vor allem im Hand- und Fußbereich hat sich diese Methode bewährt, um die Behandlung angenehmer zu machen. Nach der Hautdesinfektion wird dann mit einer sehr feinen Nadel Botox in das zuvor angezeichnete Areal gespritzt. Die Wirkung lässt ungefähr nach neun bis zwölf Monaten nach und kann problemlos wiederholt werden.

Nachsorge einer Schweißdrüsenbehandlung mit Botox

Eine gewisse Rötung an der Einstichstelle bzw. im behandelten Bereich ist nach dem Eingriff völlig normal und regeneriert sich meist noch am selben Tag. Auf Sport sollten Sie die ersten drei Tage nach dem Eingriff verzichten, ansonsten können Sie Ihren Alltag wie gewohnt aufnehmen.


Das endgültige Resultat wird sich erst nach fünf bis sieben Tagen zeigen, es wird also von Tag zu Tag besser. Einen Kontrolltermin vereinbaren wir nach zehn bis 14 Tagen.

Risiken einer Schweißdrüsenbehandlung mit Botox

Bei jeder Behandlung mit Botox bestehen Risiken, wenngleich diese sehr gering sind, da die Injektionen sehr oberflächlich erfolgen. Außer leichte Reaktionen oder Rötungen an der Einstichstelle oder Verfärbungen der Haut, die aber von selbst wieder verschwinden, sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.
OP-Dauer
Botox: 30 Minuten 
Saugkürretage: 60 bis 90 Minuten
Betäubung
Betäubungscreme, lokale Betäubung oder Vollnarkose, je nach Behandlung
Aufenthalt in unserer Praxisklinik
ambulant oder eine Übernachtung
Nachbehandlung
Botox: keine weiteren Maßnahmen nötig
Saugkürretage: Kompressionsverband für drei Tage

FRAGEN UND ANTWORTEN

Bei weiteren Fragen rufen Sie uns gerne an unter: +49 89 / 12 11 46 80
Das Ergebnis, das durch diese moderne Behandlungsmethode erreicht wird, ist dauerhaft. Im Durchschnitt erreicht man durch die Saugkürettage eine Verringerung der Schweißproduktion um ca. 70%. Der Vorteil gegenüber einer Behandlung der Hyperhidrose mit Botox besteht in der Langlebigkeit des Ergebnisses, denn die abgesaugten Schweißdrüsen sind Sie für immer los.
Durch die schonende Absaugung im Achselbereich kann es höchstens zu kleineren blauen Flecken, Schwellungen oder Sensibilitätsstörungen kommen. Diese sind völlig normal und meist nach ein paar Tagen schon nicht mehr sicht- bzw. spürbar.
Ja, aufgrund der begrenzten Wirkung von Botox müssen Sie für eine dauerhafte Schweißreduktion die Behandlung wiederholen. Sie können davon ausgehen, dass das Ergebnis einer Behandlung mit Botox bis zu einem halben Jahr anhält.
Nein, für einen gesunden Menschen ist dieses Toxin ungefährlich. Da Botox bereits seit vielen Jahrzehnten in der klinischen Medizin eingesetzt wird, sind seine Wirkungen und Nebenwirkungen gut erforscht. Erfreulicherweise ist Botox sehr gut verträglich und wird auch für therapeutische Zwecke wie Spastiken und Migränebehandlungen eingesetzt.
Die Therapie mit Botox gilt heute als eine sichere und zuverlässige Methode zur Reduzierung der Schweißproduktion und wir wenden sie regelmäßig und mit großer Zufriedenheit bei unseren Patienten und Patientinnen an.
Die Kosten einer Behandlung bei übermäßigem Schwitzen mittels Saugkürettage oder mit Botox fallen je nach Aufwand und Region unterschiedlich aus. Bei unserem Beratungsgespräch werde ich Ihnen die Kosten transparent machen und einen individuellen Kostenvoranschlag für Sie erstellen. Bei Bedarf kann ich Ihnen einen Finanzierungspartner empfehlen.
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