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Dr. Charlotte Kleeberger - Plastische Chirurgin München
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Dr. Charlotte Kleeberger - Plastische Chirurgin München

Ästhetische Brustvergrößerung – Individuelle Behandlung auf aktuellem medizinischem Stand

Schonende Brustvergrößerung (Breastaugmentation) mit Silikonimplantaten oder mithilfe von Eigenfett:

Wenn Sie über eine Brustvergrößerung nachdenken, haben Sie dafür ganz individuelle Gründe, denen wir lieber im vertraulichen Gespräch nachgehen wollen als hier. Aus meiner Erfahrung ist der damit verbundene Wunsch bei fast allen Frauen aber sehr ähnlich: Sie wollen, dass ihr äußeres Erscheinungsbild ihrer individuellen Vorstellung von Weiblichkeit entspricht.

 

Dabei will ich Sie gerne mit meiner Erfahrung als Plastische Chirurgin und mit meiner Ehrlichkeit und Offenheit begleiten. Für das Erstgespräch planen wir ausreichend Zeit ein, damit ich erfahre, was Sie bewegt und Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten und Verfahren mit ihren Vor- und Nachteilen transparent machen kann. Nur so können wir eine gute Entscheidungsgrundlage aufbauen, die Ihnen wirklich hilft. Für die Brustvergrößerung kommen prinzipiell zwei Möglichkeiten in Frage: Einerseits das Einsetzen eines Silikonimplantats und andererseits die Nutzung von Eigenfett. Beide Varianten will ich Ihnen hier vorstellen.

Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten

Bei der Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten handelt es sich inzwischen um eine häufig durchgeführte und gut erforschte Methode. Sie müssen aber unbedingt darauf achten, dass Sie sich nur in die Hände eines erfahrenen und sehr gut ausgebildeten Chirurgen bzw. einer entsprechenden Chirurgin begeben, der bzw. die das Augenmerk nicht ausschließlich auf die Brust richtet und dabei Ihren Körper und dessen Proportionen außer Acht lässt. Insbesondere bei der Auswahl der Implantatgröße spielen Ihre anatomischen Gegebenheiten – und nicht nur die des Brustbereiches – eine große Rolle, wenn das Ergebnis harmonisch erscheinen soll.

Ideale Form und Platzierung des Silikonimplantats

Neben der Auswahl der Größe des Implantats, der scheinbaren „Hauptsache“, gilt es zu klären, wo das Implantat eingesetzt werden soll und welcher Zugangsweg für Sie geeignet ist. Auch diese Entscheidungen müssen sorgfältig unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Voraussetzungen getroffen werden. Wo das Silikonimplantat platziert wird, hängt auch mit dem vorhandenen


Weichteilmantel, bestehend aus Haut, Fettgewebe und Brustgewebe zusammen. Ist ausreichend Weichteilmantel vorhanden, kann das Brustimplantat hinter der Brustdrüse eingelegt werden. Bei sehr schlanken Patientinnen mit wenig Weichteilmantel sollte das Implantat unter dem Brustmuskel eingebracht werden. Auf diese Weise verhindern wir, dass der Rand des Implantates zu sehen oder zu ertasten ist.
Bei den Brustimplantaten gibt es eine runde und eine anatomische (tropfenförmige) Variante, deren allgemeinen Vor- und Nachteile ich Ihnen hier kurz darstellen will. Welche Form zur Erfüllung Ihres Wunsches besser geeignet ist, lässt sich natürlich erst in einem persönlichen Gespräch erörtern.
Bei runden Implantaten erscheint das Dekolleté etwas voller als bei tropfenförmigen Implantaten. Sie sind symmetrisch und führen bei einer Drehung des Implantates nicht zur Deformierung der Brustform. Der Nachteil ist, dass das Ergebnis künstlich aussehen kann, wenn ein zu großes Volumen ausgewählt wird.
Bei anatomischen Implantaten ist das Ergebnis sehr natürlich, weil das Volumen im oberen Bereich der Brust geringer ist als im unteren (Tropfenform). Es kann allerdings passieren, dass es bei einer Drehung des Implantats zu unschönen Verformungen kommen kann, die manchmal eine operative Korrektur notwendig machen.

Der optimale Zugangsweg für das Silikonimplantat

Welcher Zugang zur Einbringung der Silikonimplantate für Sie geeignet ist, hängt maßgeblich von der Form der Brust, der Höhe der Brustwarzen, der Größe des Brustwarzenvorhofs, der Unterbrustfalte und der Symmetrie der Brust ab. In manchen Fällen ist eine Korrektur der Brustwarzen erforderlich oder eine bestehende Asymmetrie kann im Rahmen des Eingriffs ausgeglichen werden.
Zugang über die Unterbrustfalte:


Bei diesem Zugang wird ein ca. vier bis fünf cm langer Schnitt in die Unterbrustfalte gesetzt, über den das Implantat mittels Keller-Funnel (Einmalprodukt zur Vermeidung von Kontamination der Implantate, „no touch technique“) problemlos in die richtige Position gebracht werden kann. Das Operationsgebiet ist sehr gut einsehbar und die Narbe nach Abheilung in der Regel sehr unauffällig, da sie optisch in der Falte kaschiert wird.
Zugang über den Brustwarzenvorhof:


Bei diesem Zugang wird ein halbmondförmiger Schnitt am Rande des Warzenvorhofs gesetzt. Das Implantat kann hierbei sowohl unter die Brustdrüse als auch unter dem Muskel platziert werden. Am Übergang vom Warzenvorhof zur normalen Brusthaut ist die Narbe meist sehr unauffällig. Auch hier wird ein sogenannter Keller-Funnel (Einmalprodukt zur Vermeidung von Kontamination der Implantate, „no touch technique“) benutzt, um eine etwaige Kontamination des Brustimplantates mit Keimen aus den Talgdrüsen oder Milchausführungsgängen zu vermeiden.
Zugang über die Achsel:


Bei diesem Zugang wird der Schnitt im Bereich der vorderen Axillarlinie gesetzt. Die Axillarlinie ist die gedachte Linien, die sich an der anatomischen Form der Achselhöhle (Axilla )orientiert. Diese Technik erfordert längere Instrumente, um bis zur Brustdrüse zu gelangen. Der Vorteil bei diesem Verfahren ist die fehlende Narbe an der Brust, allerdings kann die Brustform selbst hierbei nicht verändert werden. Die Narbe kann beim Armanheben sichtbar sein, bei sehr schlanken Frauen ggf. auch bei angelegtem Arm. Als anatomische Voraussetzung für diese Variante sollte die Brust hoch auf dem Rumpf angelegt sein und darf nicht hängen, wenn ein optimales Ergebnis erreicht werden sollen.

Ablauf einer Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten

Ihre neuen Brüste nehmen in unserem Vorgespräch bereits Kontur an! Es ist wichtig, dass Sie sich mit den Veränderungen, die sie wünschen, ausführlich auseinandersetzen und v.a. auch Sorgen und Ängste ansprechen, sodass wir sicherstellen, dass Sie – neben der völlig normalen Nervosität – v.a. Vorfreude empfinden.


Sobald ich verstanden habe, was Sie zu diesem Eingriff bewegt und was Sie sich vorstellen und wünschen, kann ich Ihnen nach einer körperlichen Untersuchung die Behandlungsmöglichkeiten ganz konkret erläutern. Sie werden nach diesem Gespräch also wissen, aus welchen Größen und Formen Sie wählen können und ich werde Ihnen ggf. Behandlungsalternativen vorstellen. Wir werden natürlich die OP-Technik ausführlich besprechen und ich werde Sie offen über die Risiken eines solchen Eingriffs aufklären.
Weil es ja nicht so leicht ist, sich konkret vorzustellen, wie Ihre neue Brust aussehen könnte, verwende ich eine 3D-Simulation. Dazu führe ich in meiner Praxis einen 3D-Scan durch und nach Auswertung der Daten wird eine optische Simulationen Ihrer möglichen Brustvergrößerung angefertigt. Es ist sehr hilfreich, sich nach unserem Gespräch immer wieder mit diesen Bildern zu beschäftigen und so herausfinden, was Ihnen gefällt. Natürlich können Sie die Bilder auch mit Ihrem Partner, Ihrer Partnerin oder mit guten Freunden und Freundinnen teilen. Vielen Patientinnen hilft es, im Rahmen des Beratungsgesprächs sogenannte „Sizer“ zu tragen, denn in Erweiterung zu den 3D-Bildern können Sie so verschiedene Varianten Ihrer Brustvergrößerung ausprobieren und hin spüren, was sich gut anfühlt. (Die Sizer werden nach den geltenden Corona-Hygienestandards vor dem Benutzen mit entsprechenden Oberflächendesinfektionsmitteln behandelt).
Wenn Sie ein gutes Gefühl mit einer Variante haben, sprechen wir noch einmal darüber und machen dann einen Termin für den Eingriff aus.
Ziehen Sie sich für den Operationstag bequeme Kleidung an, die nicht zu eng am Körper anliegt. Am besten eignen sich Oberteile, die nicht über den Kopf ausgezogen werden müssen. Bitte verzichten Sie darauf, sich nach dem morgendlichen Duschen einzucremen.
Sie kommen morgens nüchtern in unsere Praxisklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München, wo wir Sie in Empfang nehmen und Ihnen Ihr Zimmer zeigen. Sie können sich dort in Ruhe einrichten und ich werde Sie dort vor der OP im Stehen anzeichnen. Dabei haben wir auch noch genügend Gelegenheit, aufgekommene Fragen zu klären. Es ist völlig normal, dass Sie vor einem Eingriff nervös sind. Für mich und mein Team bedeutet das, dass wir eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen und die ganze Zeit gut auf Sie aufpassen.

Nachsorge bei einer Brustvergrößerung mit Silikonimplantat

Nach der Operation wachen Sie mit einem Kompressions-BH auf und dürfen sich in Ihrem Zimmer erholen. Je nach Eingriff werden eventuell Drainagen gelegt, um das Wundwasser abzutransportieren. Diese können meist schon am Folgetag entfernt werden. Anschließend dürfen Sie in Begleitung einer Person Ihres Vertrauens die Praxisklinik verlassen. 


Duschen und Haare waschen ist bereits am ersten Tag nach der Operation möglich. Die erste Kontrolluntersuchung findet nach sieben Tagen in meiner Praxisklinik in München statt. Sollten vorher Unsicherheiten bestehen, dürfen Sie sich natürlich jederzeit melden und wir nehmen uns für Sie Zeit. Die Brust ist am Anfang noch deutlich geschwollen, vor allem im oberen Bereich, aber diese Schwellung ist nach ein bis zwei Monaten meist wieder verschwunden und sollte Sie nicht beunruhigen. Es ist wichtig zu wissen, dass die Brust sich erst entwickelt, das bedeutet, dass die endgültige Form erst nach Monaten erreicht ist. Auch die anfänglich noch recht feste Brust wird im ersten halben Jahr nach der Vergrößerung deutlich weicher und natürlicher. In diesem Zeitraum kann es immer mal wieder ein kurzes Stechen oder Pieksen in der Brust geben, das ist völlig normal und zeigt, dass sich das Gewebe vollständig regeneriert.

Risiko bei einer Brustvergrößerung mit Silikonimplantat

Wie bei jeder Operation können auch bei einer Brustvergrößerungen Komplikationen auftreten. Diese beinhalten zum Beispiel eine Blutung oder eine Wundheilungsstörung. Ein ausführliches Aufklärungsgespräch dient dazu, alle Risiken zu besprechen und Ihnen genau zu erklären, worauf Sie nach der Operation achten sollten.


Die sogenannte Kapselfibrose ist mit drei bis fünf Prozent eine der am häufigsten genannten Komplikationen nach einer Brustvergrößerung. Hierbei verhärtet sich die bindegewebige Kapsel um das Implantat herum und führt dazu, dass es entfernt werden muss.
Im Rahmen einer Brustvergrößerung in unserer Praxisklinik in München werden selbstverständlich nur hochwertige Silikonimplantate verwendet. Brustimplantate wurden jahrelang in großen Studien untersucht und es besteht kein erhöhtes Brustkrebsrisiko für Patientinnen mit Silikonimplantaten. Es kann allerding vorkommen, dass eine Mammographie dadurch erschwert wird. Geben Sie bitte Ihrem Radiologen vorab Bescheid und er wird entweder auf eine Ultraschall- oder MRT-Untersuchung ausweichen. Anatomische Implantate mit einer Makro-Texturierung (raue Oberfläche), die mit dem Auftreten eines seltenen Tumors, des sogenannten BIA-ALCL (Breast Implant Associated Anaplastic Large Cell Lymphoma) in Verbindung gebracht werden, verwenden wir nicht, sondern wählen nur das Material, von dessen medizinischer Unbedenklichkeit wir überzeugt sind.

Risiko bei einer Brustvergrößerung mit Silikonimplantat

Beim Klassischen Facelifting wird meistens die Halspartie mit angesprochen. Die Schnittführung ist besonders unauffällig, da sie vor und hinter dem Ohr gelegt und im behaarten Anteil der Kopfhaut weitergeführt werden kann. Im Vordergrund von Therapieentscheidung und Wahl des Verfahrens steht immer die individuelle Anatomie, denn die eine Lösung für ...

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alle Gesichts- und Behaarungstypen gibt es nicht. Für eine langlebige Gesichtsstraffung, die absolut natürlich aussieht, wird das Gewebe unter der Haut, das sogenannte SMAS (superficial musculo aponeurotic system), gestrafft. Wird diese Struktur richtig repositioniert, kann verloren gegangenes Volumen wieder angehoben und konturiert werden. Die gestraffte Haut wird über die konturierten Gesichtszüge gelegt und optimal angepasst. Da mit den Jahren nicht nur die Haut erschlafft, sondern das Gesicht im Ganzen altert, ist es häufig sinnvoll, die Gesichts- und Halsstraffung mit anderen volumengebenden Verfahren zu kombinieren, wie z.B. der Behandlung mit Eigenfett oder Hyaluronsäure. Auch Hautverjüngungsverfahren wie Dermabrasio (oberflächliche Hautabschleifung bspw. um die Mundpartie) können erfolgreich mit einem Facelifting kombiniert werden. Viele meiner Patientinnen haben im Zuge eines Faceliftings auch eine Lidstraffung durchführen lassen, weil sie sich ihren frischen und strahlenden Blick zurückwünschten.

Brustvergrößerung mit Eigenfett – Natürliches Filling

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett eignet sich besonders gut bei Frauen mit einem Fettdepot an anderer Stelle, wie zum Beispiel Bauch, Hüfte oder Oberschenkel. Bei diesem Verfahren wandert Körperfett von einer Stelle, an der man es nicht haben will, dahin, wo etwas mehr Fülle gewünscht wird. Sehr schlanke Frauen profitieren deshalb nicht von dieser Methode und sind eher Kandidaten für eine Brustvergrößerung mittels Implantat. Sie müssen auch wissen, dass die Größenzunahme bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett limitiert ist. Das liegt zum einen daran, dass nicht ungebremst viele Fettzellen transplantiert werden können, und zum anderen baut sich ein gewisser Anteil davon (ca. 30%) innerhalb der ersten drei Monate wieder ab. Die angewachsenen Fettzellen bleiben aber konstant, und so ist eine Brustvergrößerung um eine halbe bis eine Körbchengröße möglich. Diese Methode ist insbesondere für Sie geeignet, wenn Sie keine Implantate wünschen oder diese nicht vertragen.

Detaillierter Ablauf einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Das besondere an diese Methode ist, dass sie gleich an mehreren Stellen des Körpers wirksam ist. Bei diesem Eingriff wird aus vorhandenen Fettdepots äußerst behutsam Fett abgesaugt, um diese Fettzellen nicht zu zerstören. Diese entnommenen Fettzellen werden schonend gereinigt und von unnötigem Material separiert, sodass nur vitale Zellen weiterverwendet werden.


Nach dieser Aufbereitung werden sie in die Brust eingebracht, jedoch nicht in die Brustdrüse, sondern zwischen Haut und Drüse sowie zwischen Drüse und Brustmuskel. Die Einstiche für die Fettabsaugung und das Einbringen der Fettzellen in die Brust erfolgen über winzige Hautschnitte und hinterlassen damit nur sehr kleine Narben, die nach der vollständigen Abheilung in der Regel kaum sichtbar sind.
Ziehen Sie sich für den Operationstag bequeme Kleidung an, die nicht zu eng am Körper anliegt. Am besten eignen sich Oberteile, die nicht über den Kopf ausgezogen werden müssen. Bitte verzichten Sie darauf, sich nach dem morgendlichen Duschen einzucremen.
Sie kommen morgens nüchtern in unsere Praxisklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie in München, wo wir Sie in Empfang nehmen und Ihnen Ihr Zimmer zeigen. Sie können sich dort in Ruhe einrichten und ich werde Sie dort vor der OP im Stehen anzeichnen. Dabei haben wir auch noch genügend Gelegenheit, aufgekommene Fragen zu klären. Es ist völlig normal, dass Sie vor einem Eingriff nervös sind. Für mich und mein Team bedeutet das, dass wir eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen und die ganze Zeit gut auf Sie aufpassen. Sie wachen mit einem leichten Schutzverband an der Brust und Kompressionswäsche in dem Bereich der Fettabsaugung auf und können sich in Ihrem Patientenzimmer erholen. In den kommenden Tagen und Wochen sollte auf die Brust so wenig Druck wie möglich ausgeübt werden, um ein gutes Einheilen der transplantierten Fettzellen zu gewährleisten.

Nachsorge einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Duschen und Haare waschen ist schon am ersten Tag nach der Operation möglich. Anschließend dürfen Sie in Begleitung einer Person Ihres Vertrauens nach Hause gehen. Eine erste Kontrolle findet fünf bis sieben Tage nach dem Eingriff statt und wir sind natürlich auch schon vorher für Sie erreichbar, wenn Sie Fragen haben.


Zugang über die Unterbrustfalte: Ihre Brüste werden eine deutliche Schwellung aufweisen und eventuell treten blaue Flecken auf. Beide Phänomene sind völlig normale Folgen der Operation und deshalb unbedenklich, die Schwellung ist meist nach ein bis zwei Monaten vollständig verschwunden. Sie müssen wissen, dass das Ergebnis des Eingriffes nicht sofort nach der Operation sichtbar wird. Die Brust wird sich erst in den Wochen nach dem Eingriff entwickeln und erreicht dann ihre endgültige Form. Zu dieser Entwicklung gehört auch, dass die anfänglich noch recht feste Brust nach der Brustvergrößerung mit Eigenfett deutlich weicher und natürlicher wird. Um eine gleichmäßige Abschwellung der Entnahmestelle zu ermöglichen, müssen Sie für vier bis sechs Wochen spezielle Kompressionswäsche tragen. Es kann auch in diesem Bereich zu Verfärbungen und leichten blauen Flecken kommen, die aber in der Regel nach einer Woche wieder verschwunden sind. Zwei Wochen nach der Operation dürfen Sie damit beginnen, die Region vorsichtig zu massieren.

Risiken einer Brustvergrößerung mit Eigenfett

Wie bei jeder Operation können auch bei einer Brustvergrößerungen mit Eigenfett Komplikationen auftreten. Dazu gehört zum Beispiel ein nicht gleichmäßiges Abschwellen in den ersten ein bis zwei Wochen nach dem Eingriff. Geben Sie sich und ihrem Körper Zeit für den Heilungsprozess und das endgültige Ergebnis wird meist nach zwei bis drei Monaten sichtbar. 


Manchmal kommt es zu temporären Verfärbungen im Brustbereich oder an der Entnahmestelle, über die Sie nicht besorgt sein müssen. Ein ausführliches Aufklärungsgespräch dient dazu, alle Risiken zu besprechen und Ihnen genau zu erklären, worauf Sie nach der Operation achten sollten.
OP-Dauer
60 bis 120 Minuten
Betäubung
Vollnarkose
Aufenthalt in unserer Praxisklinik
ambulant oder mit einer Übernachtung
Fadenzug
sieben bis zehn Tage nach dem Eingriff
Nachbehandlung
Hochlagern des Oberkörpers,
Tragen eines Kompressions-BH für ca. sechs Wochen

FRAGEN UND ANTWORTEN

Bei weiteren Fragen rufen Sie uns gerne an unter: +49 89 / 12 11 46 80
Es ist nicht möglich, diese Frage pauschal zu beantworten. Die Hersteller empfehlen in der Regel keinen Wechsel der Implantate, es gibt jedoch mehrere Faktoren, die einen Implantatwechsel erforderlich machen, wie z. B. bei einer starken Verhärtung über die Jahre (Kapselfibrose). Der Hauptgrund für den Wechsel ist der Wunsch der Frauen nach einer anderen Größe, oder weil das Implantat z. B. durch große mechanische Kraft von außen rupturiert ist. Manche Frauen haben jahrzehntelang ein und dieselben Implantate, bei anderen erfolgt ein Wechsel bereits nach fünf Jahren.
Nikotin schränkt die periphere Blutversorgung vor allem im Bereich der Haut nachweislich ein, sodass Rauchen grundsätzlich ein gewisser Risikofaktor für Operationen und die Wundheilung ist. Es ist sehr zu empfehlen, dass Sie Ihren Körper im Zuge dieses Eingriffes schonen und einen Monat vor sowie einen Monat nach der Operation mit dem Rauchen pausieren.
Nur 0,5% der Patientinnen haben nach einer Brustvergrößerung eine langfristig eingeschränkte Sensibilität im Bereich der Brustwarzen. Es kann sein, dass für einige Zeit nach der Operation das Gefühl an der Haut etwas eingeschränkt ist, dieser Zustand normalisiert sich aber meist nach kompletter Abschwellung des Operationsgebietes.
Mit der Zeit wird die operierte Brust beweglicher und passt sich der natürlichen Bewegung an. Implantate, die unter der Brustdrüse, also auf dem Brustmuskel liegen, bewegen sich schneller mit der eigenen Brust mit, Implantate unter dem Muskel sind etwas weniger beweglich.
Wenn dies vor der Operation möglich war, wird die Stillfähigkeit durch eine Brustvergrößerung in der Regel nicht beeinträchtigt. Da die Brust während der Schwangerschaft und Stillzeit immense Veränderungen in Größe und Form durchlaufen kann, verändert sich auch oft das Resultat der vorangegangenen Operation. Das Brustgewebe kann nach dem Abstillen so weit zurückgehen, dass die Brust kleiner ist als vor der Schwangerschaft, oder es bilden sich plötzlich Dehnungsstreifen durch die Größenzunahme. Da sind normale Veränderungen, die nichts mit der Brustvergrößerung an sich zu tun haben. Es ist sinnvoll, die Brust erst sechs Monate nach dem Abstillen zu beurteilen. Nach diesem Zeitpunkt kann gemeinsam entschieden werden, ob eine Korrektur notwendig ist.
Sie dürfen in den ersten sechs Wochen nach der Operation bis auf moderate Spaziergänge gar keinen Sport machen. Die Arme und der Oberkörper dürfen drei Monate nicht trainiert werden, wie dies z. B. im Rahmen von Liegestützen, Brustmuskeltraining, Tennis, Golfen, Schwimmen etc. geschieht, damit die Implantate gut einheilen können. Nach drei Monaten dürfen Sie Ihr Training wieder langsam steigern. Aus medizinischer Sicht spricht nichts dagegen, dass Sie nach einer Woche wieder leichte Bürotätigkeiten erledigen und sich so im Alltag bewegen, wie es sich für Sie und Ihren Körper gut anfühlt.
Beide BH-Formen sollten Sie tatsächlich für drei bis vier Monate aus Ihrem Alltag verbannen. Bügel-BH können unschöne Abdrücke in der noch geschwollenen Unterbrustfalte erzeugen und irritieren ggf. die Narbe. Ein Push-Up könnte das Implantat nach oben drücken und so ein unnatürliches Verrutschen zur Folge haben. In der Einheilungsphase versuchen wir, das unter dem Brustmuskel platzierte Implantat eher nach unten zu drücken, deshalb passen wir Ihnen einen speziellen elastischen Gurt an.
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